Pfarre Salzburg - St.Paul
www.st.paul.com  
Der Turm der Pfarre St.Paul
Home
Kontakt
Links
Gästebuch
Administration
 
 
 
 
Montag, 06.09.2010  
sakramente Der Turm der Pfarre St.Paul
 Pfarre
 Pfarrkirche
 
 Pfarrteam
 
 Kindergarten
 
 Sakramente
 
 Gruppen
 
 Termine
 
 News
 
 Reisen
 
 Bunte Seite
 
   
 

Ich bin immer so viel Mensch,
als es andere gibt, mit denen ich "wir" sagen kann.

Johan van den Berg
 
Taufe 
 
Mit der Taufe heißen wir ein Kind in der Pfarrgemeinde willkommen! Das Gespräch zwischen Gott und Mensch findet in dieser Feier einen Ausdruck. Dadurch sagen wir, dass wir uns auf die Gnade Gottes einlassen. Wie bei jedem Sakrament spielt auch die Dankbarkeit ein große Rolle. Wir danken Gott für das Geschenk des Lebens.

Die Taufe wird in St. Paul in der Regel am Sonntag nach dem Gottesdienst gefeiert, meistens in einer Feier mit zwei oder drei Familien. Der schönste Termin für die Taufe ist freilich die Osternacht.

Nach der Anmeldung wird ein Taufgespräch vereinbart, mit den Eltern und wenn es geht auch mit den PatInnen. Beim Taufgespräch werden auch die Personalien für das Taufbuch aufgenommen, man braucht dazu die Geburtsurkunde des Kindes, die Taufscheine der Eltern und die Heirats- und Trauungsurkunde der Eltern. Der Taufpate bzw. die Taufpatin muss römisch-katholisch sein.

Wir freuen uns besonders, wenn die Familie die Tauffeier mitgestaltet mit Liedern und Texten. Man kann auch selber die Lesung aus der Bibel für die Tauffeier aussuchen.


Feier der Taufe

 
Firmung 
 
Die Firmung steht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit der Taufe, auch wenn bei uns meistens über zehn Jahre dazwischenliegen. Den Geist Gottes ausdrücklich zugesprochen zu bekommen und sich dessen auch bewusst zu sein, darum geht es in der Firmung. Der "Atem", der "Hauch" Gottes macht Totes lebendig und setzt mit seiner Hilfe dort an, wo es am meisten fehlt.


Info zur Anmeldung

Die Firmung feiern wir in St. Paul meistens am Sonntag nach Ostern, dem sogenannten "Weißen Sonntag". Ihr geht ein Vorbereitungskurs voraus, der gleich mit der Anmeldung am 15. November des vorausgehenden Jahres beginnt. Sehr intensiv, mit Nachmittagskursen, interessanten Themen-Projekten und gemeinsamen Gottesdiensten stellen sich die Firmkandidaten und -innen auf das Fest ein. Auch die Eltern sind zu zwei Elternabenden eingeladen. Zum zweiten Elternabend, an dem die Themen-Projekte vorgestellt werden, kommt auch der Firmspender, um die Eltern und die Firmkandidaten und -innen kennen zu lernen.

Als Mindestalter für die Firmung gilt bei uns 14 Jahre, das heißt, man muss im Jahr der Firmung 14 werden oder in die 4. Klasse Hauptschule oder Gymnasium gehen.

Anmeldeschluss ist immer am 15. November. Nach diesem Datum ist ein Einsteigen in den Vorbereitungskurs nicht mehr möglich, sondern erst wieder im Jahr darauf.
 
Eucharistie 
 
Die sonntägliche Eucharistiefeier bildet den Mittelpunkt jeder christlichen Gemeinde. Wir feiern den Glauben und danken Gott. Wir bringen unser Leben in die Eucharistiefeier hinein und die Eucharistiefeier prägt unser Leben.


Erstkommunion

Ein besonderes Fest ist jedes Jahr die erste Kommunion der Kinder. Sie ist ein weiterer Schritt hinein in die volle Mitgliedschaft der Pfarrgemeinde. In St. Paul feiern wir die Erstkommunion an einem der ersten Sonntage nach Ostern. Vom Herbst an bereiten sich die Kinder und ihre Eltern auf dieses Fest vor.

Die Eltern übernehmen die Vorbereitung ihrer Kinder in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Pfarre und oft auch mit dem Religionslehrer oder der Religionslehrerin.

Die Eltern der Kinder aus dem jeweiligen Jahrgang werden im Herbst angeschrieben, bis 15. November erfolgt die Anmeldung. Im Lauf des Vorbereitungsjahres werden die Eltern zu drei Elternabenden eingeladen, die Kinder haben sieben Gruppentreffen, darunter auch eine Kirchenführung, eine Bußfeier mit anschließendem Kerzenbasteln. Die restlichen Treffen führen in die Themen der Erstkommunion ein.
 
Trauung 
 
Die kirchliche Trauung am Hochzeitstag hat ein besonderes Flair. Ein schönes Hochzeitspaar ist der Gegenstand vieler Träume, die kirchliche Trauung heißt aber auch, dass man das gemeinsame Leben im Bewusstsein der Taufe führen will. Auch die kirchliche Trauung ist wie die anderen Sakramente eine Feier der Dankbarkeit. Im Trauungssegen mischt sich der Dank mit der Bitte um eine gute Zukunft.

Für die kirchliche Trauung ist der Besuch eines Ehe-Seminars notwendig, die Termine dazu sind in den Pfarrämtern zu erfragen. Auch im Bildungshaus St. Virgil werden Ehe-Seminare angeboten, die zwar ein klein wenig länger dauern als die kürzeste Variante, die aber dafür sehr schöne und gute Eindrücke hinterlassen.

Für die Erlaubnis zur kirchlichen Trauung ist ein sogenanntes Trauungsprotokoll notwendig. Man braucht dazu einen neuen Taufschein von der Taufpfarre, der nicht älter sein darf als sechs Monate, die Bestätigung über das Eheseminar, und falls die standesamtliche Trauung schon stattgefunden hat, die Heiratsurkunde vom Standesamt. Mit der Unterschrift unter das Trauungsprotokoll ist die Bereitschaft zu einer Ehe im katholischen Sinn verbunden, das bedeutet zur Unauflöslichkeit der Ehe, zur Bereitschaft zu Kindern und ihrer christlichen Erziehung und zu einer Ehe aus Zuneigung und Liebe und nicht aus geschäftlichen oder ähnlichen Interessen.

Wenn das Trauungsprotokoll fertig erstellt ist, kann man die Trauung in der eigenen Pfarrgemeinde feiern oder die Erlaubnis zu einer Trauung auswärts bekommen.
 
Sakrament der Versöhnung 
 
Das Sakrament der Versöhnung ist Ihnen vielleicht besser bekannt als "Beichte" oder "Sakrament der Buße". Gerade dieses Sakrament war für frühere Generationen sehr prägend. Mittlerweile hat sich in der Praxis und in der Sichtweise sehr viel geändert. In den meisten Pfarren ist die Zahl der traditionellen Beichten massiv zurückgegangen. Neue Formen haben sich aber herausgebildet.

Der ganze Bereich um Sünde und Schuld muss sehr differenziert betrachtet werden und mit einer großen Achtung vor jeder Person und ihrer Geschichte. Die Beichte soll nicht zum Gegenstand von billigen Witzen verkommen.

Der Sinn der Einzelbeichte ist, dass man gründlich über das Leben nachdenkt, auch über das, was man versäumt hat, über das, wo man schuldig geworden ist. Die Befreiung liegt in der Zusage der Lossprechung durch den Priester, der das im Auftrag der Kirche tut: "Durch den Tod und die Auferstehung Christi schenkt dir Gott Verzeihung deiner Sünden und Frieden. Ich spreche dich los im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."


In unserer Pfarre gibt es außer vor Ostern keine fixen Beichtzeiten. Aber Sie können jederzeit mündlich oder telephonisch ein Beichtgespräch vereinbaren. Besonders in der Zeit vor Ostern, der sogenannten österlichen Bußzeit, werden speziell vorbereitete Bußgottesdienste angeboten.

 
Krankensalbung 
 
Lange Zeit war die Krankensalbung eingeengt auf den Begriff "Letzte Ölung" und dadurch gleichermaßen gefürchtet wie auch als Schutz empfunden beim Hinübergang in die Ewigkeit.

Seit dem II. Vatikanischen Konzil ist das Sakrament der Krankensalbung von einem Sterbesakrament wieder zu einem Sakrament für Kranke geworden. Sie können um das Sakrament der Krankensalbung bitten, wenn Sie sich in einer schweren Krise des Leibes und der Seele befinden und diese besondere Stärkung benötigen. In Todesnähe oder in befürchteter Todesnähe hatte dieses Sakrament ohnedies immer seinen Platz.

In unserer Pfarre werden zwei Mal im Jahr Gottesdienste mit Krankensalbung angeboten, wo das Sakrament in Gemeinschaft gefeiert wird. Mitglieder des Sozialkreises kümmern sich darum, dass Menschen, die nicht mehr selbständig in die Kirche kommen können, nach vorheriger Anmeldung zu diesem Gottesdienst gebracht werden.

 

peter hausberger . net